IG Bauwerkerhalt e.V.

Fördervertrag mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Bei einer Feierstunde der Förderer im „Riehlshof“ in Herlheim am Freitag, 22.07.2016, zu dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz  (DSD) und die Interessengemeinschaft für Bauwerkerhalt, Umwelt- und Kulturpflege e.V. eingeladen hatten, wurde der Fördervertrag der DSD feierlich überreicht.
Die zahlreichen Ehrengäste begrüßten die Erhaltung des wertvollen Kutlurdenkmals „Riehlshof“ in Herlheim (Gemeinde Kolitzheim) und lobten das hohe Engagement der Mitglieder des Vereins und seiner Sponsoren.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz schließt den Fördervertrag mit dem Verein IG Bauwerkerhalt e.V.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz schließt den Fördervertrag mit dem Verein IG Bauwerkerhalt e.V.

v.l: Christine Bender (stellv. Landrätin Landkreis Schweinfurt), Reinhold Schöpf (Ortskuratorium  der fränkischen Stadtbaumeister), Prof. Dr. Klaus Reder (Bezirksheimatpfleger – Unterfranken), Matthias Braun (IgBauwerkerhalt e.V.), Manfred Riedl (Lotto Bayern), Gerhard Eck (Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium), Horst Herbert (Bgm. Gemeinde Kolitzheim), Florian Töpper (Landrat des Landkreises Schweinfurt)

Bilder vom Festakt im Riehlshof am 22.07.2016

Erstes unterfränkisches Denkmalcamp in Herlheim

Deutsche und französische Jugendliche wirken gemeinsam an der Sanierung des historischen Riehlshofes mit

Vom 03. bis zum 17. August 2015 veranstaltete das Partnerschaftskomitee Gerolzhofen – Mamers in Herlheim ein Denkmalcamp zur Förderung des Denkmalschutzgedankens und des Kulturbewusstseins. Unterstützt wurde das Partnerschaftskomitee dabei von der IGBauwerkerhalt, den Pfadfindern des VCP Zell, dem Deutsch-französischen Jugendwerk, der Stadt Gerolzhofen und der Gemeinde Kolitzheim.

15 Mädchen und Jungen aus Deutschland und Frankreich stellten im Rahmen des Camps unter fachkundiger Anleitung die westliche Erdgeschossmauer des Herlheimer Anwesens als Basis für nachfolgende Sanierungsmaßnahmen wieder her.

Neben alten und neuen Handwerkstechniken brachte die Maßnahme den Jugendlichen vor allem die Sinnhaftigkeit von Denkmalschutz als Wertschätzung unseres kulturellen Erbes nahe. Die Mädchen und Jungen sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass unsere gegenwärtige Kulturgesellschaft das Produkt einer historischen Entwicklung ist und damit nur aus der Vergangenheit heraus verstanden werden kann. Denkmäler im Sinne von Trägern geschichtlicher Information über ihre Entstehungszeit oder ihren Entstehungszweck leisten in diesem Zusammenhang einen wertvollen Beitrag, indem sie ein lebendiges Bild vergangener Lebensweisen vermitteln.

Das Denkmalcamp soll aber nicht nur eine Brücke zur Vergangenheit schlagen, sondern auch den kulturellen Austausch in der Gegenwart, die Idee eines gemeinsamen Europas mit gemeinsamen Werten und Interessen befördern. Zu diesem Zweck kochten die Jugendlichen im Wechsel französische und deutsche Gerichte und erlebten am Nachmittag durch zweisprachige Sprachanimationen einen spielerischen Zugang zur jeweiligen Fremdsprache.

Damit das Denkmalcamp für die Jugendlichen ein unvergessliches Erlebnis wurde, an das sie gerne zurückdenken, hatten sich die Veranstalter ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm ausgedacht mit Ausflügen in den Klettergarten nach Schweinfurt, in das Erlebnisbad Geomaris Gerolzhofen oder das Freilandmuseum in Bad Windsheim.

tl;dr
Denkmalschutz und europäische Jugendarbeit mit Sprachunterricht im Rahmen des Projekts „Riehlshof“.